reflections

16.7.08 19:12, kommentieren

16.7.08 02:47, kommentieren

16.7.08 02:43, kommentieren

Meine Befürchtungen sind eingetreten bzgl. des Probearbeitstages. Durch einen Anruf der besagten Chefin wurde mir mitgeteilt, dass ich nicht mehr zu kommen bräuchte. Das hätte sie mir auch gestern sagen können. Aber nein, dafür war sie zu feige. Was soll´s. Ich hab mal folgendes gelesen: Je mehr Absagen man bekommen hat, desto näher ist man seinem Ziel, in meinem Fall ist das ein Job. Eben so ähnlich wie die Sache mit dem halb vollen/leeren Glas. Es kommt auf die Betrachtungsweise an. Ich entscheide mich lieber für die positive Betrachtungsweise.

Mein nächstes Vorstellungsgespräch ist am 23.07.08 in einer anderen Stadt für einen Arbeitsplatz in Saarbrücken. Mal sehen, was sich dann ergibt. Wer weiss, vielleicht ergibt sich noch diese Woche etwas für mich. Ich bleibe auf jeden Fall dran. <img src=" src="http://blogmag.de/ap/smilies/thumbsup.gif" border="0" />

I have dream: my live.

 

15.7.08 23:52, kommentieren

Ich habe gerade eine kleine Probeschicht hinter mir.

Bereich: Gastronomie, in der Kathegorie Servicekraft zur Aushilfe. Diese Probeschicht wurde im Gegensatz zu anderen Probearbeiten  mit 15,- Eur à 3 Std. honoriert. Es verlief soweit alles ganz gut. Die Chefin des Ladens meinte sogar, dass ich die ganze Woche über kommen solle, damit sie mich weiter einarbeiten kann. Diese Worte glitten ihr allerdings über ihre Lippen, bevor sich meine Brust dazu entschied einen Coktail beim Servieren über einen niedrigeren Tisch zu kippen....Die Gäste blieben zum Glück trocken, ich allerdings nicht und der Boden glänzte wie ein kleiner See. Das war mir mehr als nur peinlich. Ich hab das dann mit zewa weggewischt und versucht mich in der Küche etwas tocken zu legen. Von da an verlief alles gar nicht mehr so glatt, wie ich es eben gern gehabt hätte. Ich war mal wieder viel zu aufgeregt und angespannt. Mein Hirn schaltete sich aus und ich arbeitete automatisch, warum weiss ich nicht so genau. Vermutlich wegen dem Stress und der Anspannung. Mit der Tischordnung hatte ich meine liebe Mühe und deshalb auch Schwierigkeiten die Getränke zu bonnieren, da ich dafür die Tischnummern wissen musste. Ich habe trotz allem mein Bestes gegeben. Dann meinte die Chefin, dass ich jetzt Feierabend habe und fragte mich, wie es denn heute für mich gewesen sei. Ich sagte, dass es für mich soweit ganz gut war, bis auf die eine kleine Panne mit dem Cocktail. Sie sagte darauf nichts, sondern gab mir das vor der Schicht vereinbarte Geld, verwies mich noch auf meine Tasche und verabschiedete sich von mir. Mein Kommentar darauf zu ihr:" Ja okay, bis morgen...oder?". Und sie erwiderte darauf ein kurz angebundenes "Ja". Aber sie sah dabei eher so aus wie jemand, der sich diese Aussage lieber verkniffen hätte.

 

Jetzt hoffe ich natürlich, dass ich heute im Laufe des Tages keine SMS oder Anruf von ihr kriege, mit der Nachricht, dass ich überhaupt nicht mehr zu kommen brauche. Einen Vertrag bekomme ich dort erst, wenn ich die Einarbeitungszeit von zwei Wochen gut überstehe. Bis dahin bekomme ich 5 EUR/Std. vermutlich wohl bar auf die Hand. Das ist ok. Trotzdem schaue ich weiter nach Arbeit Ausschau.

Ich hätte gerne einen 400,- EUR -Job, den ich vorzugsweise abends ausübe. 20 Std in der Woche sind neben der Schule für mich machbar. Er muss im Raum Saarbrücken sein, da sich meine Schule auch in der Landeshauptstadt des Saarlandes befindet, weil ich so am schnellsten und billigsten zu dem Job komme. Ich mache, bis auf Abzockermaschen und Prostitution alles. Die Schule geht schließlich auch schon mal bis 15:30h. Und bis ich dann an Ort und Stelle wäre, wenn sich der Arbeitsplatz außerhalb von Saarbrücken befünde, würde sich das für mich nicht unbedingt rechnen (finanziell wie zeitlich). Außerdem brauche ich ja auch noch Zeit zum lernen, und Sport zum Ausgleich möchte ich auch noch machen.

 

Ich hatte mich mal vor kurzem an eine Modelagentur gewandt, und zwar aus purer Neugier, um einfach mal zu sehen, wie sie auf eines meiner Fotos reagieren. Nun, sie wollten unbedingt noch weitere Fotos von mir haben, um mich gegebenenfalls weiter zu vermitteln. Ich habe denen keine weiteren Fotos mehr geschickt,... nein, ich hab gekniffen weil, naja, naja weil ich eben keine Modelmaße habe. Ich bin 162cm groß und habe derzeit ca. 86kg auf meinen graziösen Rippen, das entspricht einer Kleidergröße von derzeit 42/44. Vor ungefähr 8 jahren sah das noch ganz anders aus. Die gleiche Größe, aber das Gewicht auf 57kg! Das entspricht bei mir einer Kleidergröße von 36/38. Ich weiß, dass es Pluz-size Models gibt, aber.... passe ich dort überaupt hin? ich meine, einfach für mich. Will ich das denn wirklich? Es wäre eine interessante Erfahrung, keine Frage. Aber ich weiß nicht ob ich mich einfach mal so ganz ungezwungen vor einer Kamera räkeln könnte. Ganz zu schweigen vor einem vielleicht geiernden, gaffenden, sabbernden, männlichen Fotografen.

                        

Hilfe.

 

Und dann immer bitteschön  oder    oder   oderoder ...

Das Letztere wäre, glaube, ich das Problem. Es entspricht wohl einem Glischee meiner Fantasie, aber wer weiss.

 

1 Kommentar 15.7.08 03:44, kommentieren

Es ist ein wunderschöner bewölkter Tag. Ich bin total müde.

Die Jobsuche war bis jetzt gerade nicht erfolgreich. Mache ich was verkehrt? Liegt es an mir? Es kotzt mich an. Die finanzielle Lage - ich hasse es gerade arm zu sein. Ich habe Angst und bin alles andere als Locker. ich kann meine Situation nicht locker sehen. Sie hat auch mit dem Abschluss meiner Vergangenheit zu tun. Ich will diese endlich hinter mir lassen können, will neu anfangen, will endlich für mich da sein, meine eigenen Entscheidungen treffen. In der Vergangenheit hielten es die Leute um mich herum klüger über mich zu bestimmen, ohne mich wirklich zu fragen.

In meinem noch jungen Leben habe ich echt schon viel gesehen und mitmachen müssen. Es reicht jetzt! Ich hab die Schnauze voll von Chaos, Gewalt und etlichem mehr. Ich will nicht jammern, aber ich bin an einem Punkt angelangt, andem ich nicht mehr weiter weiss. Welche finanziellen Möglichkeiten habe ich denn noch, wenn das Bafög nicht ausreicht? Ich bin zur Zeit verzweifelt.

Interessiert es dich, was schon alles in meinem Leben war?

Wenn nicht, lies nicht weiter. Wenn doch, hier eine Kurzfassung. Meine drogenabhängigen Eltern (Erzeuger trifft es wohl eher), die auch schon mehrere Male im Knast waren, meine Großeltern (beide eine tief sitzende Essstörung und einiges mehr), die an der Drogensucht meiner Mutter verzweifelten und mir dafür die Verantwortung überlassen wollten, zwei Jugendwohngruppen, einen gewaltbereiten Erzieher mit (wenn ich den damaligen Aussagen der Kinder und Jugendlichen in meinem damaligen Alter Glauben schenke) pädofilen Neigungen (und keiner von den Erziehern wollte davon etwas wissen!), drogensüchtige und suizidal gefährdete Jugendwohngruppen-Mitbewohnern, die ich davon abhalten musste sich umzubringen, eine versuchte Vergewaltigung, ... das einzigste, was noch nicht in meinem Leben gewesen ist, ist die Mafia. Und die vermisse ich auch nicht in meinem Leben. Wenigstens das ist mir erspart geblieben. Ich glaube, wenn ich über mein bisheriges Leben ein Buch schreiben würde, würde es wohl vermutlich ein Bestseller werden.

Das war mein bisheriges Leben, mit dem ich endlich abschließen möchte. Ich möchte ein neues Leben beginnen. Ich möchte endlich leben.

2 Kommentare 14.7.08 15:08, kommentieren

Hallo alle zusammen und noch einmal willkommen in meinem gar nicht langweiligem Leben.

 

Vielleicht wollt ihr zuerst einmal wissen, mit wem ihr es zu tun habt. Nun ja, mein Name ist  Beatrice, ich lebe zur Zeit im schnöden Städtchen Saarbrücken, bin 28 Jahre jung und zur Zeit in einer Umbruchs-, Veränderungsphase. Von Beruf bin ich Kauffrau für Bürokommunikation und bin froh, diesen Beruf endlich in absehbarer Zeit für immer los zu sein - vorausgesetzt meine Pläne gehen auf. Ich hasse diesen Beruf wirklich unsagbar sehr. Er ödet mich an. Und: ich habe echt keine Lust mehr meine Zeit bei Zeitarbeitsfirmen in Callcentren mit irgendwelche sinnlosen Gespräche vergeuden zu müssen, um dann in kürzester Zeit doch wieder arbeitssuchend zu sein. Ich finde fast nichts schlimmer, als tagtäglich 9 Stunden oder sogar länger auf meinem Hintern sitzen zu müssen. Ich werde nie verstehen können, dass es Leute gibt, die froh sind sich sogar in der Mittagspause nicht von ihrem Stuhl trennen zu müssen, für die der Weg zur Kantine einem Sportprogramm gleichkommt...

Ich bin mal wieder auf Arbeitssuche und beziehe notgedrungen  Hartz IV, was natürlich vorne und hinten nicht reicht. Hätte ich nicht meine Lebenspartnerin, die mir finanziell unter die Arme greift, wäre ich wahrscheinlich schon lange am Ende. Ich bin ihr dafür sehr dankbar, jedoch nicht glücklich. Ich möchte lieber auf eigenen Beinen stehen können, als ihr auf der Tasche zu liegen. Ist einfach kein tolles Gefühl und sie belastet es mittlerweile auch, seitdem alles noch teurer geworden ist. Deshalb möchte ich es mit einem Berufswechsel probieren, es ganz anders machen. Also hab ich mich kundig gemacht, welche Türen mir noch in meinem Alter offen stehen und welche Interessen ich so habe, und wie ich diese mit einem Beruf vereinbaren kann. Heraus kam, dass meine Neigungen eindeutig im sozialen, gesundheitlichen Bereich liegen. Für eine Umschulung war die ARGE nicht zu haben. Diese Tür war also schon mal nicht auf. Also musste ich weiter gucken. Nun, ich habe mich für den Studienweg entschieden. In einem Jahr das Fachabi und anschließend auf die Uni bzw. auf eine Fachhochschule.  Da sind nur 2 Probleme.  

1. Mein leiblicher Vater (ein Alkoholiker...), der an das Bafög-Amt keine Verdienstbescheinigung schickt. Konzequenz daraus: Ich krieg, wenn ich die FOS 12 jetzt im August beginne, statt den Vollbetrag von 590,- EUR nur eine Abschlagszahlung von höchstens 370,- EUR! Und das erst einmal für 4 Monate. Danach werde ich höchst wahrscheinlich den vollen Bafögbetrag beziehen können. Aber erst dann. Und so jemand benennt sich selbst als einen liebenden "Papa"...

2. Einen 400,- EUR Job in den nächsten Tagen zu finden, damit ich im August auch meine Rechnungen und die Schulbücher im August zahlen kann. Ohne so einen Job ist mein Projekt zum scheitern verurteilt. Und dabei habe ich doch so viele Pläne in meinem Leben. Zm Beispiel möchte ich mit meinem neuen Job ins Ausland, nie wieder ARGE, nie wieder abhängig. Die ARGE war sowieso nicht besonders von meinen Plänen begeistert. Statt mir zu helfen, haben sie mir Steine in den Weg gelegt. ich kann nun mal nicht in Vollzeit arbeiten, wenn ich die Schule besuche, aber für die ARGE war das nicht relevant. Man sollte eigentlich meinen, dass diese Institution alles macht, um für die Empfänger nicht mehr aufkommen zu müssen, doch in meinem Fall ist das irgendwie umgekehrt. Lieber verwalten sie Fälle. Und Personen wie mich, die etwas aus ihrem Leben machen möchten, legen sie noch Steinfelsen in den Weg. Was ist das denn für ein Leben!? Für mich ist das kein Leben mehr. Ich werde dieses Jahr 29 J.. Wenn ich studieren und finanziell gefördert werden will, muss ich das noch vor dem 30. Lebensjahr machen. Wenn ich erst einmal 30 bin, ist der Zug abgefahren. Dann ist es zu spät und ich kann mit meinem Leben einpacken. Keine Kinder, kein Ausland, keine Selbständigkeit, keine Zukunkft. So sehe ich das.

 Und das nur, weil gewisse Damen und Herren ihren Arsch nicht hoch kriegen. Ich MUSS also einen Job finden, und suchen tu ich schon seit ca. 1 1/2 Monaten. Und ich habe Angst, Angst, dass ich keinen Job finden werde und die Rechnungen nicht zahlen kann, Angst, dass ich auch im August wieder "Kunde" bei der ach so tollen ARGE bin. ...

 

Ach ja, das Leben bleibt spannend. Aber aufgeben kommt für mich nicht in Frage. Schließlich möchte ich nicht das Leben meiner leiblichen Eltern führen. Meine Mutter lebt auch von Hartz IV und ist einem Pflegeheim untergebracht, weil sie psychisch krank ist (wegen früheren Drogenkonsum)...Gott sei dank bin ich nicht psychisch krank. Was ich meine ist das Finanzielle. Das Leben ist so vielfältig und hat an sich echt viel zu bieten und deshalb möchte ich es nutzen. Und das geht nunmal leider nicht ganz ohne Geld. Von irgend etwas muss ich schließlich auch leben. Ich meine, meine Eltern hätten beide die Chance gehabt ihr Leben positiv zu leben und haben diese Chance dennoch nicht genutzt.

Ich will nicht, dass es mir genau so oder so ähnlich ergeht....

 

 

14.7.08 04:52, kommentieren



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